PM: Fluglärmschutz darf nicht aufgeweicht werden
GRÜNE im MTK und Flörsheimer GALF attackieren Landes-CDU
Nach einem Urteil des Verwaltungsgerichtes sind viele geplante Neubauflächen nicht mehr bebaubar. Grund dafür ist der Lärmschutz und die damit verbundene Verpflichtung zur Einhaltung der Siedlungsbeschränkung. Dies sind die unmittelbaren Konsequenzen eines Urteils zum Ausbau des Offenbacher Hafens. Potenzielle Wohngebiete mit einem Dauerschallpegel von 60 Dezibel fallen unter die Siedlungsbeschränkung. Besonders betroffen sind davon Hattersheim, Flörsheim und Hochheim. Nun aber droht aber das Land diesen Schutz für lärmgeplagte Bürgerinnen und Bürger aufzuheben.
„Roland Koch macht uns zum Abschied noch ein letztes liebevolles Geschenk“, empört sich Georg Gottas, Gründungsmitglied der Grünen Alternativen Liste Flörsheim (GALF), die aus dem Widerstand gegen die Startbahn 18 West entstanden ist. „Der neue Landesentwicklungsplan wird zurzeit erarbeitet. Es sollen dabei neue Kriterien, was als „zu laut“ gilt, verhandelt werden.“
„Eine neue Mess-Systematik, welche die CDU durchsetzen will, würde den vom Fluglärm betroffenen Menschen am Main das Leben schwer machen“ stellt die Vorsitzende der GRÜNEN im Main-Taunus-Kreis, Regina Vischer, nachdrücklich fest. „Daher fordern wir, die bisherigen Messmethoden für die Lärmberechnung beizubehalten. Man kann nicht einfach die Methoden ändern und dann keine Rücksicht mehr auf die Menschen nehmen.“
„Ein Ausbau des Flughafens mit über 700.000 geplanten Flügen pro Jahr und zudem mehr Baugebiete in den Lärmzonen. Das ist Volksverdummung“ stellt Gottas fest. „Die CDU in Hessen setzt sich ohne Rücksichtnahme auf die Menschen und unter Missachtung der Lage von Schulen und Kindergärten unbeirrt und gnadenlos für die Flugindustrie ein. Das jetzt noch Baugebiete durch die Reduzierung von Lärmschutzkriterien ausgeweitet werden sollen, sprengt alle Grenzen der Moral.“
Die GRÜNEN respektieren und unterstützen uneingeschränkt den Wunsch der Städte der Mainschiene nach Entwicklungsmöglichkeiten. Dabei darf aber nicht die wenige Natur im Rhein-Main-Gebiet geopfert werden. Weder für zügellose Wohnbebauung noch für unnötigen Straßenbau. Innerhalb der bisherigen Wohn- und Gewerbegebiete kann durch Nachverdichtung oder Nutzung von Brachflächen die städtebauliche Entwicklung sinnvoll weiter gehen.
Wir brauchen dich und deine Ideen!
Die Kreativ KMV in Hattersheim hat mit dem von Katja Meier moderierten DENKARIUM viele Anregungen für die Wahlprogrammarbeit in Kreis- und Ortsverbänden erarbeitet. Für die Weiterbearbeitung wurde im GRÜNEN Wurzelwerk eine Gruppe „Wahlprogramm Main-Taunus-Kreis“ als Austausch- und Ideenplattform angelegt. Hier können Dokumente, die für die Erarbeitung der Programme vor Ort nützlich sind, von allen Gruppenmitgliedern eingestellt und abgerufen werden.
01.01.1970
Grüne Jugend im MTK und HTK beschließt Themen für Kommunalwahlkampf

Mehr Möglichkeiten des politischen Engagements von Jugendlichen, Erneuerbare Energien, das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen, der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und die Bildungspolitik stehen im Zentrum des Kommunalwahlkampfs 2011 der Grünen Jugend des Main- und Hochtaunuskreises. In einer gemeinsamen Klausurtagung in der Bad Homburger Jugendherberge haben vom 29.-30. Mai 2010 fast 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den beiden Kreisverbänden ihre Forderungen erarbeitet, mit denen sie in den Wahlkampf ziehen werden. Zu den Gästen gehörten Albrecht Kündiger (Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN MTK), Michael Korwisi (Oberbürgermeister Bad Homburg), Matthias Wagner (Parlamentarischer Geschäftsführer und Bildungspolitischer Sprecher der Grünen im Hessischen Landtag), und der grüne Bundestagsabgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn.
Darüber hinaus fordert die Grüne Jugend die sofortige energetische Sanierung und Stromsparmaßnahmen für öffentliche Gebäude. Neubauten sollen in Nullenergie-Bauweise errichtet werden. „Außerdem müssen die Kreise endlich Flächen für die Erzeugung Erneuerbarer Energien wie Windräder, Solaranlagen usw. ausweisen“, verlangt Lars Regge, Sprecher der Grünen Jugend Hochtaunus.
„Wir brauchen wesentlich bessere Möglichkeiten, Jugendliche vor dem Eintritt ins Wahlalter an Politik zu beteiligen, beispielsweise durch Jugendparlamente, Foren oder Hearings“, erklärt Philip Reuber, Vorsitzender der Grünen Jugend Main-Taunus. „Zumindest auf kommunaler Ebene muss das aktive und auch das passive Wahlalter endlich auf 16 Jahre gesenkt werden, und zwar auch und gerade für Nicht-EU-Jugendliche, die schon lange in unserem Land leben“, so Reuber. Um die Voraussetzungen für ein politisches Engagement zu verbessern, müssen die Angebote für die politische Bildung in den Schulen verbessert werden. „Jugendliche brauchen neben guter Bildung auch Freizeitmöglichkeiten und Bereiche, in denen sie selbst gestalten und kreativ sein können. Deshalb ist eine bessere Vernetzung von Schulen, Vereinen, Jugendarbeit und Freizeit nötig. Generell muss die Bedeutung von Schulen als Zentrum und Anlaufstelle von Jugendlichen erhöht werden. Hier kann das US-College mit seinen unterschiedlichen Angeboten von Sport, Theater und Musik ein Vorbild sein", erläutert Reuber.
„7,15 Euro für eine einfache Fahrt aus dem Taunus nach Frankfurt ist für 15-Jährige unzumutbar. Die wenigsten in diesem Alter verdienen eigenes Geld und können sich solche Preise leisten“, sagt Regge weiter. Die Fahrpreise für Jugendliche müssten bis zur Volljährigkeit gelten. Nur so könne der ÖPNV bereits bei Kindern und Jugendlichen die Attraktivität erreichen, die später aus ihnen treue Kunden mache.
Aufgrund des Erfolgs ihrer ersten und gemeinsamen Arbeitstagung planen die Grüne Jugend Main-Taunus und Hochtaunus die Klausur in einem Jahr zu wiederholen.
GRÜNE im Main-Taunus-Kreis begrüßen Wiederwahl von Schulz-Asche zur Landesvorsitzenden

- Kordula Schulz-Asche am 14. November in Marburg
Hofheim, 18.11.2009 - "Die GRÜNEN im Main-Taunus-Kreis freuen sich über die klare und souveräne Wiederwahl von Kordula Schulz-Asche zur Landesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Hessen", sagt Regina Vischer, Vorstandssprecherin der GRÜNEN im MTK. Die Eschbornerin Schulz-Asche wurde auf dem Parteitag vom 14. November 2009 mit 89,1 Prozent aller Stimmen zum zweiten Mal als Vorstandsvorsitzende gewählt. In der
Doppelspitze wurde auch Tarek Al-Wazir mit großer Mehrheit bestätigt.
"Wir begrüßen Kordula Schulz-Asches Wahl nicht nur, weil uns ihre Arbeit im Landesvorstand überzeugt hat. Wir tun dies auch, weil wir von ihr in unserer politischen Arbeit im Main-Taunus-Kreis - ihrem Wahlkreis als Abgeordnete im Hessischen Landtag - immer besonders unterstützt werden. Gerade mit Hinblick auf die Kommunalwahl im Jahr 2011, bei der wir im Main-Taunus-Kreis mit einer überzeugenden Liste von jungen und von erfahrenen Kommunalpolitikern antreten wollen, ist dies wichtig".
"Der auf dem Landesparteitag gefasste Beschluss, dass wir GRÜNE als führende Kraft der linken Mitte mit unseren Konzepten und Vorschlägen die Zukunftsfragen unseres Landes beantworten wollen, wird Richtschnur unserer politischen Arbeit der nächsten Jahre im MTK sein. Die Zukunftsfragen unserer Gesellschaft, wie die Fragen nach Begrenzung des Klimawandels, einer zukunftsfähigen Energieversorgung, die Chance auf gesellschaftlicher
Teilhabe aller Menschen, dem Aufbruch in eine zukunftsfähige Bildungs- und Wirtschaftspolitik sowie die Frage, ob die Kommunen auch in Zukunft finanziell in der Lage sein werden, ihre Aufgaben im Bereich der öffentlichen Daseinsfürsorge aufrechtzuerhalten, werden wir von dieser Warte angehen", schließt Vischer.
01.01.1970
GRÜNE gründen Ortsverband in Kelkheim

Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfes haben die GRÜNEN in Kelkheim einen Ortsverband gegründet. Rund ein Dutzend Mitglieder und Interessierte hatten sich am Donnerstagabend zur Gründung getroffen. Mit dabei auch die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kordula Schulz-Asche und der Bundestags-abgeordnete Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, Direktkandidat im Wahlkreis 181.
Die Gründungsversammlung wählte Olaf Jahnke als Vorsitzenden und Frank Klotz als stellvertretenden Vorsitzenden. "Wir freuen uns, hier in Kelkheim mit einem starken GRÜNEN Team Bundestagswahlkampf zu führen. In den kommenden Wochen wollen wir kräftig für unsere GRÜNEN Inhalte Klimaschutz, Bildung, soziale Gerechtigkeit und Arbeit die Trommel rühren", sagte Olaf Jahnke. Unter www.gruene-kelkheim.de wird in Kürze die eigene Homepage online gehen.




















